Laut einer neuen Studie spielen kognitive Funktionen, Handgeschicklichkeit und Atemfähigkeit eine wichtige Rolle dabei, Menschen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) dabei zu helfen, ihre Inhalatoren richtig zu verwenden. Die Studie ist im veröffentlicht Annalen der American Thoracic Society.

COPD umfasst mehrere Erkrankungen, darunter chronische Bronchitis und Emphysem, und kann durch genetische Veranlagung und Reizstoffe wie Rauch oder Umweltverschmutzung verursacht werden. Die Krankheit betrifft mehr als 30 Millionen Amerikaner und ist weltweit die vierthäufigste Todesursache.

Inhalative Medikamente werden Menschen mit COPD häufig verschrieben; Studien haben jedoch gezeigt, dass Inhalatoren häufig missbraucht werden. Dieser Missbrauch kann zu einer unzureichenden Medikamentenverabreichung und einer Zunahme der COPD-Symptome führen.

In der multizentrischen INHALE-Studie (Beeinträchtigungen, die sich auf die korrekte Verwendung von Inhalatoren bei COPD auswirken) wurden 503 Menschen mit COPD an 9 klinischen Standorten in den USA untersucht, um herauszufinden, ob eine Beeinträchtigung der kognitiven Funktion, der manuellen Geschicklichkeit und der Inhalationsfähigkeit zum Missbrauch des Inhalators beitrug und ob die Inhalationstechnik die Bronchodilatation beeinflusste. INHALE wird vom COPD Foundation Nebulizer Consortium geleitet.

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Die Forscher fanden heraus, dass fast ein Drittel der Teilnehmer eine inakzeptable Inhalationstechnik anwandten und dass diese Personen nach der Einnahme ihrer verschriebenen Bronchodilatator-Medikamente geringere Verbesserungen der Lungenfunktion erlebten. Kognitive Beeinträchtigungen und nicht funktionierende manuelle Geschicklichkeit waren beide mit dem Missbrauch des Inhalators verbunden.

Darüber hinaus zeigten die Ergebnisse, dass die Anweisung an eine Person, den Atem für 5–10 Sekunden anzuhalten, die einzige Technik war, die eine akute Bronchodilatation verbesserte.

Die richtige Inhalationstechnik bleibt einer der wichtigsten und veränderbarsten Faktoren bei der COPD-Behandlung. Unsere Ergebnisse bestätigen, dass die Auswahl des richtigen Systems zur inhalativen Medikamentenverabreichung mehr erfordert als nur das Verständnis der Lungenfunktion einer Person. Gesundheitsdienstleister sollten bei der Auswahl und Überprüfung von Inhalationstherapien die kognitive Funktion, manuelle Geschicklichkeit und Inhalationsfähigkeit berücksichtigen, um sicherzustellen, dass die Patienten den größtmöglichen Nutzen aus ihren verschriebenen Behandlungen ziehen.“

Donald A. Mahler, MD, Geisel School of Medicine in Dartmouth und Hauptautor der Studie


Quellen:

Journal reference:

Mahler, D. A., (2026) Inhaler Technique in Chronic Obstructive Pulmonary Disease: Patient Impairments and Bronchodilation. Annals of the American Thoracic Society. DOI: 10.1093/annalsats/aaoag140