NIH-Stipendium unterstützt KI-Entwicklung für Glaukom-Prognose und -Pflege
Das National Eye Institute (NEI) und die National Institutes of Health (NIH) verliehen Mingquan Lin, PhD, einem Assistenzprofessor in der Abteilung für Computational Health Sciences an der University of Minnesota Medical School, ein fünfjähriges Stipendium in Höhe von 3,7 Millionen US-Dollar für seine Forschung zur Entwicklung robuster multimodaler KI für die Prognose des primären Offenwinkelglaukoms.
Diese Auszeichnung wird die Entwicklung vertrauenswürdiger KI-Technologien für die Augenheilkunde unterstützen und dazu beitragen, Patienten mit einem hohen Risiko für Sehverlust früher zu erkennen.
Das primäre Offenwinkelglaukom ist weltweit eine der häufigsten Ursachen für irreversible Blindheit. Dieses Projekt zielt darauf ab, robuste multimodale KI-Modelle zu entwickeln, die Fundusfotografie, OCT, Gesichtsfeldtests und klinische Daten integrieren, um das Fortschreiten des Glaukoms vorherzusagen und die klinische Entscheidungsfindung zu unterstützen. Das Projekt legt Wert sowohl auf die Vorhersageleistung als auch auf die klinische Nutzbarkeit, um die Umsetzung in der Praxis zu erleichtern.
Dieses Projekt zielt darauf ab, klinisch einsetzbare KI-Systeme zu entwickeln, die Augenärzten dabei helfen können, Patienten mit hohem Risiko einer Glaukomprogression früher und genauer zu identifizieren. Unser Ziel ist es, die Patientenergebnisse zu verbessern und gleichzeitig sicherzustellen, dass KI-Tools robust, vertrauenswürdig und praktisch für den klinischen Einsatz in der Praxis sind.“
Dr. Mingquan Lin, PhD, Assistenzprofessor, Abteilung für Computational Health Sciences, University of Minnesota Medical School
Das Projekt umfasst die Zusammenarbeit zwischen Forschern der University of Minnesota, der Weill Cornell Medicine und der Washington University in St. Louis.
Quellen: