FemTech-Innovationen revolutionieren die Gesundheitsversorgung von Frauen weltweit.
JMIR Publications hat eine Nachricht und Perspektiven-Geschichte über technologische Innovationen im Bereich der Frauengesundheit veröffentlicht. In „Die Überbrückung der Geschlechterlücke in der Gesundheitsversorgung: Die Entwicklung von FemTech“ behandelt die JMIR-Reporterin Jenny Castillo Cato, wie FemTech im letzten Jahrzehnt gewachsen ist und zu einer bedeutenden Kraft für die Gesundheit von Frauen weltweit geworden ist.
Der Aufstieg von FemTech
FemTech, die technologiegestützte Gesundheitsversorgung, die sich auf Frauen konzentriert, entstand als Reaktion auf langjährige Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung von Frauen. Laut Cato gibt es große Lücken bei der Forschungsförderung und der medizinischen Behandlung, die aus „tief verwurzelten Geschlechtervorurteilen“ resultieren. Was einst nur einige wenige Initiativen zur Menstruationsverfolgung und Fruchtbarkeitsbewusstsein waren, hat sich zu einer breiten Sammlung von Ressourcen für die reproduktive Gesundheitsversorgung entwickelt, die es Frauen ermöglichen, proaktiv ihre eigene Gesundheit zu überwachen und zu verwalten. Einige dieser Initiativen, wie Invocares und Health in Her HUE, bemühen sich, die Ungleichheit in der Frauengesundheit im Rahmen breiterer systemischer Kontexte, wie rassischen und sozioökonomischen Ungleichheiten, anzugehen.
Veränderte Einstellungen zur Frauengesundheit, eine steigende Nachfrage infolge regulatorischer Änderungen der reproduktiven Rechte (wie die Aufhebung von Roe v. Wade im Jahr 2022 in den Vereinigten Staaten) und eine erweiterte Zugänglichkeit von Telemedizin-Diensten haben zu diesem wachsenden Bereich beigetragen, sagt Cato. Da FemTech sich zu einer Multi-Milliarden-Dollar-Industrie entwickelt, haben internationale Förderstellen begonnen, Möglichkeiten für weitere Innovationen zu schaffen, wie zum Beispiel den Qatar Science & Technology Park und Mercks gemeinsames FemTech Accelerator-Programm.
Tiefere Einblicke
Die Zukunft von FemTech wird sich über die reproduktive Gesundheit hinaus erstrecken. FemTech hat begonnen, sich darauf zu konzentrieren, Probleme anzugehen, die Frauen unverhältnismäßig betreffen oder unterforscht sind, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und bestimmte chronische Erkrankungen. Diese Innovationen, die durch weiterhin getätigte Investitionen, politischen Rückhalt und Zugang geschaffen werden, eröffnen Möglichkeiten, schreibt Cato, „um langjährige Geschlechterungleichheiten zu bekämpfen und neu zu definieren, wie Frauen medizinische Versorgung außerhalb traditioneller Wege erhalten und erleben.„
Quellen:
Cato, J. C. (2026). Bridging the Gender Gap in Health Care Innovation: The Evolution of FemTech. Journal of Medical Internet Research. DOI: 10.2196/103487. https://www.jmir.org/2026/1/e103487