AGA-Experten beleuchten Vorteile und Grenzen von Darmkrebs-Früherkennungstests
Da neue Leitlinien zur Darmkrebsvorsorge die Aufmerksamkeit auf die wachsende Zahl von Testoptionen lenken, fordert die American Gastroenterological Association Patienten und Erstversorger dringend auf, den Vergleich dieser Optionen zu verstehen. AGA-Experten betonen, dass Screening Leben rettet – und dass es auf die Art des Tests ankommt.
1. Die Koloskopie bleibt die stärkste Screening-Option. AGA empfiehlt die Koloskopie, da es sich um den einzigen Test handelt, der sowohl Darmkrebs frühzeitig erkennt als auch hilft, ihn zu verhindern, indem er es Ärzten ermöglicht, präkanzeröse Polypen während desselben Eingriffs zu entfernen.
2. Stuhltests sind eine sinnvolle Alternative, wenn eine Koloskopie nicht verfügbar oder machbar ist. Patienten, die sich für ein stuhlbasiertes Screening entscheiden, sollten verstehen, dass auf abnormale Ergebnisse eine Koloskopie folgen muss und dass die Tests in empfohlenen Abständen wiederholt werden müssen.
3. Blutuntersuchungen sollten mit Vorsicht erfolgen. AGA weist darauf hin, dass blutbasierte Tests bei der Erkennung von Darmkrebs weniger wirksam sind als Koloskopie oder Stuhltests und keine präkanzerösen Polypen identifizieren können, die entfernt werden sollten, bevor sich Krebs entwickelt.
Gesundheitsdienstleister, die weitere Informationen zu den Möglichkeiten der Darmkrebsvorsorge suchen, sollten sich das AGA-Update zur klinischen Praxis mit dem Titel „Aktuelle Rolle von Bluttests für die Darmkrebsvorsorge“ ansehen.
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