Forscher der Universität Bath entwickeln derzeit einen vielversprechenden Impfstoff gegen das Hanta-Virus. Das Team wird von Professor Asel Sartbaeva geleitet, Chemieforscherin an der Universität und Mitbegründerin des Universitäts-Spinout-Unternehmens Ensilitech.

Dabei handelt es sich um einen völlig neuen Impfstoff. Bisher wurde es sowohl im Labor als auch im Tiermodell getestet, was zu hervorragenden Immunreaktionen führte. Das Forschungsteam geht davon aus, in naher Zukunft mit klinischen Phase-1-Studien am Menschen fortzufahren.

Derzeit gibt es keinen wirksamen Impfstoff gegen Hanta-Viren, wodurch große Populationen in Südostasien, Afrika und Südamerika anfällig für Krankheiten sind, die von Nagetieren verursacht und übertragen werden. Unser Team hat ein neues Antigen gegen die Hantaan-Krankheit aus der Hanta-Virus-Gruppe entwickelt. Hierbei handelt es sich um einen völlig neuen Impfstoff, der nun im Labor und in Tiermodellen getestet wurde und auf eine hervorragende Immunantwort hinweist. Während noch mehr Arbeit geleistet werden muss, um diesen Impfstoff der Öffentlichkeit zugänglich zu machen (klinische Studien und Zulassungen), handelt es sich hierbei um eine sehr vielversprechende Entwicklung eines völlig neuen und benötigten Impfstoffs.“

Asel Sartbaeva, Professorin, Universität Bath

Der Impfstoff wird sowohl unter Verwendung der mRNA-Technologie als auch „Ensilication“® entwickelt – einer revolutionären patentierten Technologie, die vom Labor von Professor Sartbaeva an der University of Bath entwickelt wurde. Diese Technologie stabilisiert Impfstoffe und andere biologische Materialien, indem sie die Wirkstoffe (Proteine) in schützende Silikatkäfige einwickelt, wodurch die Impfstoffe bei Umgebungstemperaturen stabil bleiben, ohne dass eine Kühlung erforderlich ist.

Derzeit erfordern die meisten Impfstoffe eine strenge – und oft extreme – Kühlung, was bedeutet, dass ihr Transport und ihre Lagerung auf ein kostspieliges und energieintensives „Kühlkettensystem“ angewiesen sind. Fehler in diesem System führen zu verdorbenen Lagerbeständen, die die Pharmaindustrie jährlich schätzungsweise 35 Milliarden Pfund kosten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet, dass in Entwicklungsländern bis zu 50 % der Impfstoffe aufgrund von Störungen in der Kühlkette verschwendet werden, wodurch Millionen Menschen keinen Zugang zu lebenswichtigen Behandlungen haben.

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Die Mission von Ensilication besteht darin, sicherzustellen, dass lebensrettende Impfstoffe und andere Medikamente jeden und überall erreichen, unabhängig von Infrastruktur oder geografischer Lage.

Professor Sartbaeva ist seit langem führend auf dem Gebiet der Impfstoffentwicklung und wird für ihren Beitrag zum Kampf gegen Covid-19, ihre Arbeit zur thermischen Stabilisierung von Impfstoffen und ihre Arbeit zur Förderung von Impfstoffen gewürdigt.

Sie ist UNICEF-Botschafterin für die Mädchen in der Wissenschaft und hat in ihrem Heimatland Kirgisistan den prestigeträchtigen Precedent Award gewonnen – eine Auszeichnung, die ihren Beitrag zum Kampf gegen Covid-19, ihre wissenschaftliche Arbeit zur thermischen Stabilisierung von Impfstoffen und ihr öffentliches Engagement zur Förderung von Impfprogrammen für Kinder und gegen die Pandemie würdigt.


Quellen: